Erwachsene und Kinder – wenn die Motivation fehlt

Gelobt oder anders ausgedrückt wertgeschätzt zu werden ist doch die Motivation schlecht hin, oder?. Das gilt natürlich nicht nur für uns Erwachsene, besonders die lieben Kleinen benötigen ein Höchstmaß an Lob und Wertschätzung. Wer hört es nicht gerne, dieses „wow, dass hast du super gemacht“? Da gehen, die anstehenden Arbeiten oder die Hausaufgaben doch gleich viel leichter von der Hand.

 

Doch, was ist wenn man die nötige Motivation einfach nicht aufbringen kann? Was ist wenn die Lust fehlt? Ich habe hier einige Tipps und Tricks gesammelt sowohl für uns Erwachsene zur Selbstmotivation sowie auch Motivation von Schulkindern.

 

Fangen wir mal mit der Selbstmotivation an

 

Kleine Ziele setzen

Setzt euch anfangs kleine Ziele, wenn euch die nötige Motivation fehlt. Selbst wenn es nur ein kleines Ziel ist, es ist ein Ziel das ihr erreicht habt und es ist ein Ziel, dass ihr abhaken könnt. Fühlt sich das nicht toll an? Sei es der bewältigte Wäscheberg oder das erfolgreich abgeschlossene Bewerbungsgespräch – ihr habt das toll gemacht.

 

Inspiration

Holt euch Inspiration von Anderen, die z.B. dieselben Ziele verfolgen oder eventuell diese Ziele schon geschafft haben. Druckt euch Bilder aus, seht euch Videos an. YouTube ist da natürlich ein heißer Tipp.

 

 

Termin festsetzen

Plant ein klares Datum bzw. eine Uhrzeit für euer Ziel. Auf alle Fälle sollte es hier keine Zeitspanne geben, wie zwischen Weihnachten und Ostern beispielsweise. Der Zeitdruck wirkt hierbei sehr nützlich, da man unter Druck fokussierter arbeitet (Bei Kindern geht sowas manchmal nach hinten los).

 

To-Do Listen

Irgendwann habe ich angefangen mir To-Do Listen für einen Tag zu schreiben. Es ist wirklich sehr effektiv, diese „kleinen“ Checklisten nach und nach abzuarbeiten.

 

Die innere Stimme

Das ist die wohl schwierigste Hürde, die wir in Sachen Motivation zu überwinden haben –  der innere Schweinehund – dieses kleine, kreative Monster, dass uns leise in unser Ohr flüstert – lass liegen, dass kannst du später erledigen oder das kannst du morgen auch noch machen. Schiebt sie bei Seite, hört einfach nicht hin. Auf längere Sicht würden wir uns zu, Dauersofabewohner und Chipspackungenvernichter entwickeln und nein, das wollen wir nicht.

 

 

Wie ist das ganze bei unseren lieben Kleinen? Was, wenn es mal nicht so funktioniert mit der Motivation? Grundsätzlich gilt, dass Kinder sich im Alter zwischen 6 und 8 Jahren sehr, sehr leicht ablenken lassen. Z.B. eine Fliege, die im Sturzflug auf den Tisch zurast und sich gekonnt mit einem dreifach Looping auf das Schulheft setzt. Oder das gelbe Auto was auf der Straße vorbeifährt, was jeden Tag, fast um dieselbe Zeit vorbeifährt? Bei solchen Vorkommnissen ist die Motivation schnell futsch. Viele Kinder finden selbst wieder zur Konzentration zurück, doch was ist mit denen, denen die nötige Motivation fehlt?

 

Das Klima machts

Ein einer Umgebung, in der sich unsere Kinder „pudelwohl“ fühlen finden sie auch leichter zur Motivation. Sei es das Wohnzimmer zuhause oder das Klassenzimmer. Die Kinder müssen sich wohlfühlen. In einer gezwungenen Umgebung bleibt der Lernerfolg leider aus.

 

Schule steht nicht immer an erster Stelle

Schule ist nicht das Thema Nr. 1, sie steht nicht immer an erster Stelle. Zuhause ist der Ort, an dem sich unsere Kinder erholen sollen. Hier gibt es keinen Zeitdruck und Schulstress. In diesen vier Wänden wird gespielt, gelacht, getobt oder einfach mal faulenzt. Es muss nicht immer geübt, gerechnet, geschrieben und aufgesagt werden. Alles mit Maß und Ziel. Es sind ja immerhin noch Kinder.

 

Pausen einlegen

Eine kleine Bewegungsübung zwischendurch oder ein Glas Wasser ist hierbei sehr hilfreich. Es ist nicht nötig, dass die Kinder ohne kleine Unterbrechung bei der Hausaufgabe sitzen. Oft hilft eine kleine Pause um sich neu zu motivieren.

 

 

Selbstbewusstsein fördern

Wenn die Kinder lieber im eigenen Zimmer am Bett lesen wollen, dann werden wir ihnen den Wunsch nicht abschlagen. Selbstbestimmtheit ist eine wichtige Lektion für das weitere Leben und lenkt vom stupiden Schulalltag ab.

 

Den Rücken stärken

Erfolgserlebnisse stärken das Selbstbewusstsein. Dieser kleine Satz „Du schaffst das!“ versetzt Berge. Fehlen die Erfolgserlebnisse in der Schule sind die Kinder schnell demotiviert. Verdeutlicht den Kindern ihre Stärken z.B. ist die Rechtschreibung nicht die Tollste, aber Auswendig lernen ist ein klax. Na bitte. Bei der Ansage zähle ich z.B. immer die Wörter die richtig geschrieben wurden, nicht die Falschen.

 

Spiele

Rätsel sind eine tolle Möglichkeit um Konzentration zu lernen. Auch – ich packe meinen Koffer – und Stadt, Land, Fluss sind bewährte Spiele für die Konzentration, auch Puzzle bauen und basteln sind altbewährte Mittel.

 

 

Ich hoffe ich konnte euch hier ein paar hilfreiche Tipps für euch und eure Kinder bereitstellen. Uns haben sie geholfen, so ist der Alltag sehr viel entspannter.

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2 comments

  1. Respekt an den Beitrag !!!

    Ich bin überzeugt davon das hier die richtigen Worte in den Texten gewählt worden sind. Alles auf einen Punkt. Einfach eine TOLLE Sache !

    Vor allem finde ich den Punkt mit der Schule einfach einwandfrei, da genau diesen Punkt nicht viele verstehen – auch in unserem Umfeld. Man soll die Kinder nicht wie Roboter behandeln – das sind immer noch Menschen! 😉

    Ich denke an den Inhalt der Texte können sich viele Eltern ein Beispiel nehmen.

    Dankeschön <3

    LG
    Nina

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